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Am 27. April 2002 trafen wir uns auf Menorca um gemeinsam eine Fliegertour nach Westafrika zu starten. Die anfängliche Route über Algerien mußten wir zwecks Avgasmangel ändern. So starteten wir am 28.04. in Richtung Marokko (Agadir).

Am 30.04. flogen wir nach Timbuktu (Maili). Die weiteren Ziele unserer Tour waren Mopti (Tankstop), Accra (Ghana), Bamako (Mali), Dakar (Senegal), Nouadhibou (Mauretainien, Tankstop), Quarzazate (Marokko) und Alicante.

Hier einige Bilder aus ca. 500 ausgewählt.

27.April Treffpunkt Menorca, bei einem guten Abendessen wurde der nächste Tag nach Agadir geplant.

Nach einem langen Flug haben wir unser Quartier im Hotel TAFOUKT in Agadir bezogen. Bei einem kühlen Bier stärken wir uns für die nächsten Stunden.

Innenansicht von unserem 4 Sterne Hotel TAFOUKT.

Auf dem Weg zum Lokalmarkt (Obst und Gemüse) in Agadir.

Die Karren werden über die Grenzen des Erlaubten geladen.

Ab 3 Uhr wird im Lokalmarkt gefeilscht und gehandelt. Die meisten Erzeugnisse kommen aus dem Norden. Dort wird durch umfangreiche Bewässerungssysteme der Agrarsektor beflügelt.

Allerlei Gewürze wie Safran, Ingwer usw. finden hier ihre Abnehmer.

Timbuktu Airport. hier wurde mit Geldern aus der Entwicklungshilfe ein moderner Flughafen errichtet.

Im heutigen Staat Mali lag zur Zeit des europäischen Mittelalters die Kernzelle eines der finanzstärksten Reiche der damaligen Welt.

Anflug auf Timbuktu, man sieht nur Wüste.

Im Hintergrund die Moschee. Die Straßen von Timbuktu sind nicht befestigt aber Sand, Sand, Sand überall.

Die Moschee wird vom Hauptturm beherrscht, den zwei niedrige Türme flankieren. Aus der Glatten fast fensterlosen Fassage ragen Balkenreihen heraus, die ihr je je nach Lichteinfall ein immer anderes Ornament geben - und die gleichzeitig als Dauergerüst für Ausbesserungsarbeiten dienen.

Handgefertigte Ziegelsteine, die an der Sonne getrocknet werden.

Innerhalb der Stadt Timbuktu werden den Berbern extra Plätze zugewiesen. Nach 2 Tagen müssen sie die Stadt wieder verlassen.

Heinrich Barth deutscher Geograph und Forscher hob gegen Mitte des 19.Jhdts dei Geschichte, Kultur und Sprache dieser Region wieder in des Bewußtsein der Europäer zurück. Auch der ehemalige Bundespräsident Heinrich Lübke hat sich in Timbuktu aufgehalten. H. Lübke hielt hier seine berühmte Rede, die vom Dolmetscher anders übersetzt wurde.

Universität von Timbuktu. Der legendäre Ruf Timbuktus geht auf die Blütezeit Malis zurück. Ursprünglich eine unbedeutende Siedlung nomadisierender Tuareg, war es länger als ein halbes Jahrtausend die blühendste Handelsmetropole Westafrikas, ein Zentrum islamischer Gelehrsamkeit, Forschung und Religion.

Heute ist Timbuktu eine Provinzstadt - seine wirtschaftliche Bedeutung hat es verloren.

Es hat sich herum gesprochen, daß wieder Fremde in der in der Stadt sind. Unser Präsident war umringt von hunderten fröhlichen Kindern, wir waren nicht nur die ersten Besucher seit 2 Monaten, sondern was noch zur Freude beitrug wir brachten den langersehnten Regen mit. Nur mit Mühe und Not konnten wir Willi aus der immer enger werdenden Umklammerung befreien.

Blick vom Hotel auf die Zelte und Hütten der Tuaregs.

Da es in Timbuktu kein Avgas gab mußten wir in Mopti einen Tankstop einlegen. Getankt wurde aus Fässern, die mit einer Handpumpe versehen war.

Bei 43 Grad starteten wir nach Accra.

Flug durch Turbulenzen Mopti - Accra.

Ghana wurde als erste der britischen Kolonien in Schwarzafrika 1957 unabhängig. Ihr erster Präsident Kwame Nkrumah versuchte durch eine Balance zwischen Ost und West sein aufzubauen. Doch noch heute zählt es zu den ärmsten Ländern der Welt. Dieser Markt ist ein Schmelztiegel, ein Sammelplatz der Absurditäten und Originale. Hier wird gekauft und verkauft, getauscht, verzeubert, geschachert und gestritten.

Es wird mit allem gehandelt.

Nach einer streßigen und aufregenden Fahrt (falsches Hotel) erreichen wir unsere Hotelanlage in Bamako.

Außerhalb der Hauptstadt Bamako Richtung Westen waren die Straßen überfüllt mit Märkten. Müllhalden in denen die letzten Reste ausgesucht wurden wechselten mit roter Sandwüste.

Bergtour nach Kamadjan. Hiertrfen sich im 12. Jhdt. am heiligen Berg die Obersten der 6 Malistämme um ihren König zu wählen.

Frauen tragenschwere Lasten auf ihrem Kopf und gehen als würde ihnen das nichts ausmachen.

Tiefe Einblicke. Go Go, das Mädchen von der Sklaveninsel.

Eine Allee von Affenbrotbäumen. Die Frucht dieser Bäume ist das Reinprodukt ähnlich unseres Medikamentes Imodium.

Dakar: Dem grünen Kap vorgelagert ist die Insel Goree, die als Sammelpunkt der westafrikanischen Sklavenexporte traurige Brühmtheit erlangt hat. Hier wurden Schiffsladungen mit menschlicher Fracht für die Neue Welt zusammengestellt.

Das Land ist weit und schön und wild. aber ist es für Menshen geschaffen? Die Welt scheint sich der pulsierenden Oasenstadt Quarzazante im Hitzeflimmern des Tages in einer unendlichen Fata Morgana aufzulösen. Wie Zeigefingerm, die an die Vergänglicjkeit mahnen, ragen die zerklüfteten und schneebedeckten Bergmassive des Jebel Sarhro und Jbel Bani am Horizont in den Himmel.

Auf den ersten Blick vermitteln die wie Perlen auf eine Schnur gereihten trutzigen Festungsdörfer, die KASBAHS, und die mit Krummdolchen bewehrten Männer in weiten Gewändern den Eindruck, hier im Tal lebten ausschließlich Berber. Doch dann fallen die vielen dunkelhäutigen Menschen mit unübersehbar negriden Gesichtszügen auf. Diese Haratin sind Nachkommen jener Sklaven, die in den letzten Jahrhunderten aus dem Innern Afrikas nach Südmarokko verschleppt worden sind.

Lagebesprechung vor dem Abflug nach Alicante.

Abschluß einer abenteuerlichen Tour und das Genießen einer zivilisierteren Welt.

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